Kieler Woche: Regatta, Zeit und 100 Seemeilen
Offizieller Zeitnehmer seit 2005. Eine rein weibliche Crew auf einer DK46. Ein Yachting-Chronograph für die Startsequenz.
2005 wurde Tutima Offizieller Zeitnehmer der Kieler Woche — einer der größten Segelveranstaltungen der Welt, die seit 1882 jährlich an der Ostsee stattfindet. Die Partnerschaft besteht seitdem ununterbrochen.
Tutimas eigener Starter war eine titangraue DK46 Racing Cruiser. Die Crew bestand ausschließlich aus Frauen: erfahrene Welt- und Europameisterschaftsteilnehmerinnen unter Skipperin Kirsten Harmstorf aus Hamburg. Sie segelten seit fünfzehn Jahren zusammen, angefangen auf einer J24, dann eine Bashford 41, schließlich die DK46 — ein Boot, das schnellere Entscheidungen und höheres technisches Können verlangt.
Die Uhr für dieses Umfeld war der Tutima Yachting Chronograph mit Regatta-Start-Countdown und einem reinen Titangehäuse mit integrierten Drückern. Beim Segeln zählt der Start mehr als alles andere. Flotten laufen auf die Linie zu, während ein Countdown auf null läuft. Der Countdown muss sofort ablesbar sein, auf Armlänge, durch die Gischt hindurch. Tutima integrierte die Funktion in Lünette und Hilfszifferblatt — mechanisch, ohne Batterie, ohne Bildschirm.
Die Partnerschaft ging über die Zeitmessung hinaus. Tutima sponserte die German ORC Trophy, die jährlich bei der Kieler Woche vergeben wird. 2010 zog der Dragon Grand Prix Deutschland den ukrainischen Olympiasieger Evgen Braslavetz an, der die HM Queen Silvia Sailing Trophy gewann. Im selben Jahr siegte Dr. Hans-Peter Strepp mit seiner 8mR-Yacht „Feo" bei der Classic Week.
2011 segelte Hannover-96-Trainer Mirko Slomka auf der Tutima-Yacht bei der Eröffnungs-Welcome-Race — eine Ehrenrunde, bei der ein Fußballtrainer am Ruder stand und Harmstorfs Crew das eigentliche Segeln übe ahm.
Der Yachting-Chronograph ergänzte eine breitere marine Linie: die Seven Seas mit 300 Mete Wasserdichtigkeit und die Seven Seas S mit 500 Metern. Tutimas Verbindung zum Meer wurde nicht für das Marketing erfunden. Sie steckt in Uhren, die für Salzwasser, Tiefe und die Art von Erschütterung konstruiert sind, die eine Regattayacht bei jeder Wende erzeugt.