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Tutima Glashütte, seit 1927.

Erbe ·

Eurofighter Typhoon: Eine Tutima am Instrumentenbrett

Als der Eurofighter Typhoon nach zwanzig Jahren Entwicklung in Dienst gestellt wurde, erhielt Tutima die Rechte für die offizielle Uhr. Eurofighter-Emblem auf dem Zifferblatt. Silhouette im Gehäuseboden.

Eurofighter Typhoon: Eine Tutima am Instrumentenbrett

Die Entwicklung des Eurofighter Typhoon dauerte zwanzig Jahre. Als er schließlich in Dienst gestellt wurde, war er eines der fortschrittlichsten Mehrzweckkampfflugzeuge der Welt — eine Zusammenarbeit zwischen Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Italien und Spanien.

Aus diesem Anlass erhielt Tutima die Rechte zur Herstellung der offiziellen Eurofighter-Uhr. Das Ergebnis war die F2 UTC Eurofighter Typhoon Limited Edition, Ref. 780-59.

Das Design ging auf Vorschläge der Eurofighter-Piloten selbst zurück. Sie wollten etwas, das an den Fliegerchronographen der 1940er Jahre erinnerte — das originale UROFA-UFAG-Instrument, das Piloten seit 1941 trugen. Tutima kam dem nach. Die Gehäuseform, das Zifferblatt-Layout, die Ablesbarkeit auf einen Blick: alles aus derselben Linie.

Im Inneren arbeitete eine Sonderversion des Valjoux Kaliber 7750. Der Chronograph hatte Stunden- und Minutenzähler. Eine zweite Zeitzone wurde über einen zentralen Stundenzeiger angezeigt — nützlich beim Fliegen zwischen Nationen. Auf dem Zifferblatt das Eurofighter-Emblem. Im Saphirglas-Gehäuseboden die Silhouette des Typhoon, ins Glas geätzt.

Die Verbindung zwischen Tutima und der Militärluftfahrt begann nicht mit dem Eurofighter. Sie begann mit Ernst Kurtz' Bruder Walter, einem Testpiloten, in den 1930er Jahren. Sie führte über den Fliegerchronograph von 1941, den NATO Chronograph von 1984 und die Flieger-Revivals der 1990er Jahre. Die Eurofighter-Edition war das jüngste Kapitel einer Beziehung, die älter ist als das Düsentriebwerk.

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