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Tutima Glashütte, seit 1927.

M2 — Tutima Glashütte

M2

Titan. Mu-Metall-Magnetfeldabschirmung. Der NATO-Chronograph trat 1984 in den Dienst der Bundeswehr — dies ist sein Nachfolger.

1984 erhielt Tutima den Auftrag, einen Chronographen für die Bundeswehr zu bauen. Der Rest der Branche hatte auf Quarz umgestellt — mechanische Werke galten als überholt. Tutima baute trotzdem eines. Gehäuse aus perlgestrahltem Titan. Mu-Metall-Innengehäuse — eine magnetisch weiche Nickel-Eisen-Legierung, die externe Magnetfelder abschirmt, bevor sie das Werk erreichen. Dasselbe Prinzip wie bei MRT-Geräten. Drücker und Krone schließen bündig mit dem Gehäuse ab — eine militärische Anforderung, um Verhaken unter der Fliegerausrüstung zu verhindern. Saphirglas, 2,5 mm stark — etwa das Doppelte eines Standard-Uhrglases — beidseitig entspiegelt. Flugerprobt auf 1.500 m und 15 km Höhe. NATO-Abnahmezertifikat. Eine Woche an Bord der Raumstation MIR. Die Bundeswehr unterhält bis heute zwei Werkstätten in Norddeutschland ausschließlich für die Instandhaltung dieser Chronographen. Der M2 ist der Ursprung der Überzeugung.

NATO chronograph on pilot's wrist against F-4 Phantom instrument panel
Der Vorfahre — NATO-Chronograph Ref. 798 im F-4-Phantom-Cockpit

Von der Bundeswehr 1984 ausgewählt — als die gesamte Branche auf Quarz umgestellt hatte.

Im Kontext

Pioneer 6451-02 — Perspektive
NATO chronograph on pilot's wrist, F-4 Phantom in formation against blue sky
NATO-Chronograph Ref. 798 — Formationsflug der Bundeswehr F-4 Phantom
Chronograph 6450-03 — Detail
M2 Chronograph — all-black titanium with red accents, dramatic studio lighting
M2 Chronograph — schwarzes Titan, rote Akzente, für Extrembedingungen gebaut
M2 Chronograph — crown and bezel detail, bead-blasted titanium
M2 Chronograph — verschraubte Krone und Gummi-Einlage, Titangehäuse
M2 Pioneer on the wrist just below the surface
M2 Pioneer am Handgelenk — die M2-Plattform im Einsatz
Chronograph 6450-03 — Perspektive

Heritage

NATO Ref. 798 (1984)

NATO Ref. 798 (1984)

1984 wählte die Bundeswehr die Tutima Ref. 798 als offiziellen Chronographen — NATO-Bestandsnummer 6645-12-194-8642. Sie flog an Bord der MIR, wurde bis 15 km Höhe und 1.500 m fluggetestet. Von der Spezialeinheit bis ins Kampfjet-Cockpit bewies sich die 798 unter härtesten Bedingungen. Der M2 Chronograph erbt diese kompromisslose Instrumentenphilosophie.

NATO chronograph aboard the MIR space station
Pilot in AWACS cockpit with NATO chronograph
F-4 Phantom formation — Bundeswehr era
ZKA special forces operator with Tutima chronograph
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Kaliber

Kaliber 521 Montage

Caliber 521

Das Chronographenmodul

Zentraler Minutenzeiger — vom Zifferblattzentrum angetrieben, nicht über ein Hilfszifferblatt. Konstruktiv anspruchsvoller, selten in Serienchronographen. Patentiertes hauseigenes Modul. Abgelaufene Minuten auf einen Blick ablesbar.

25 Steine 48 h Gangreserve Patentierter zentraler Minutenzeiger

Geschichten

Die Geschichte des NATO Chronographen

Die Geschichte des NATO Chronographen

· 1984

Die deutsche Luftwaffe brauchte einen Fliegerchronographen. Tutimas Antwort: gehäusebündige Drücker, antimagnetisches Lemania 5100, Mu-Metall-Abschirmung. NATO-Versorgungsnummer 6645-12-194-8642. Ein Exemplar ging zur Raumstation MIR.

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Kieler Woche: Regatta, Zeit und 100 Seemeilen

Kieler Woche: Regatta, Zeit und 100 Seemeilen

· 2005–present

Offizieller Zeitnehmer der Kieler Woche seit 2005. Tutimas eigene Regattayacht — eine titangraue DK46, gesegelt von einer reinen Frauencrew unter Skipperin Kirsten Harmstorf. Die Crew segelt seit fünfzehn Jahren zusammen, von J24 bis zu Weltmeisterschaften.

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Performance-Profi

Performance-Profi

Performance-Profi BASELWORLD 2015 Die robuste M2 „Made in Glashütte“ führt die Tradition des Tutima Military Chronographen für härteste Einsatzbedingungen fort.

Die ganze Geschichte lesen →

Unabhängige Stimme

“If you ever see a Grand Seiko with a highly polished titanium case and bracelet: Tutima is in no way inferior. Maybe it's even better.”

— Ralf, Leuchtmasse Podcast (German watch collector, Dubai Watch Week, December 2025)